Das Beverly Hills von Schlier.
Zumindest was die Höhenmeter angeht. Willkommen auf der offiziellen Seite unseres Ortsteils – mit bester Aussicht, kurzen Wegen und einer gesunden Portion Understatement.
Mühlenreute liegt an einem der höchsten Punkte der Gemeinde Schlier – ein paar Häuser, ein grandioser Ausblick und die feste Überzeugung, dass man von hier oben die Dinge etwas gelassener sieht. Diese Seite ist ein erster Entwurf und lebt davon, dass die Mühlenreuter selbst mitschreiben.
Ein Teil der Geschichte Mühlenreutes lässt sich aus dem Heimatbuch von Pater Columban Buhl zur Gemeinde Schlier sowie aus dem digitalen GeschichtsPfad Schlier rekonstruieren. Manches ist bereits gut belegt, anderes bleibt bewusst offen – hier wird nach und nach ergänzt, was sich aus Quellen und aus der Erinnerung der Mühlenreuter zusammenträgt.
Pater Columban Buhl vermutet, der Name gehe auf die Rodung („Reute") eines Alemannen namens Mülö am Tannbühl zurück. Sicher ist: Eine Mühle gab es hier nie – der Schlierbach entspringt erst unterhalb von Mühlenreute. Besiedelt wurde der Weiler vermutlich gegen Ende der mittelalterlichen Rodungszeit, im 13. Jahrhundert.
Am 14. April 1351 verkaufte Truchsess Eberhard von Waldburg das Dorf Mühlenreute samt vierzehn weiteren Gütern für 265 Pfund Pfennig an das Kloster Weingarten – „mit einer Fischgrube und aller Zubehör". 1356 kam das sogenannte Wüstengut mit Wald, Feld, Äckern und Wiesen für 13 Pfund Pfennig hinzu.
Über drei Generationen taucht die Familie Edel in den Klosterakten auf: 1554 wurden Ulrich Edel und seine Frau Christa Wagnerin mit einem klösterlichen Gut belehnt. 1611 lieh sich Hans Edel 80 Gulden von den Vormündern der Nachbarskinder, 1624 verkaufte er Eigenholz und Acker an seinen Schwager Hans Plankh.
1904 zählte Mühlenreute 87 Einwohner. Wie sich der Ort seither entwickelt hat – von der Landwirtschaft bis zur heutigen Wohnlage – darf hier gerne von den Mühlenreutern selbst ergänzt werden.
📖 Quellen: Columban Buhl, „Die Gemeinde Schlier – Zwischen Schussental und Altdorfer Wald", Eppe Verlag 1985 · GeschichtsPfad Schlier (geschichtspfadschlier.de) · LEO-BW Landeskunde. Wer Ausschnitte, Fotos oder eigene Erinnerungen beisteuern möchte – siehe „Mitmachen" weiter unten.
Diese Flurkarte von 1825 (Kartenblatt S.O. LXXIII.42) zeigt Mühlenreute mit seinen Gehöften, umgeben von Flurnamen wie Tannbühl, Boyenwiesen, Hündsbühl und Hohe Halde – ein seltener Blick auf den Weiler, lange bevor es Straßen und Stromleitungen gab.
Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg
Für einen Weiler dieser Größe hat Mühlenreute schon erstaunlich oft Geschichte mitgeschrieben. Eine kleine, wachsende Ehrengalerie.
Bauer in Mühlenreute – und für zwei Jahre höchster Repräsentant der gesamten Gemeinde Schlier. Mühlenreute hat damit schon einmal das Gemeindeoberhaupt gestellt.
Quelle: Wikipedia, „Schlier (Gemeinde)"
Aus Mühlenreute stammend, führte er in den Gründungsjahren die traditionsreiche Reiterprozession an – einen der ältesten Bräuche der Region.
Quelle: GeschichtsPfad Schlier
Kennst du weitere Mühlenreuter mit einer Geschichte, die hierher gehört? Trag sie ein!
VorschlagenNoch ein Werk in Arbeit – hier sollen die Menschen vorgestellt werden, die Mühlenreute zu dem machen, was es ist. Aktuell nur Platzhalter.
Kurzvorstellung folgt
Kurzvorstellung folgt
Kurzvorstellung folgt
Kurzvorstellung folgt
Kurzvorstellung folgt
Kurzvorstellung folgt
Ein paar Zahlen, die den Vergleich untermauern (oder zumindest sympathisch übertreiben).
Das hier ist ein erster Entwurf. Wir freuen uns riesig, wenn die Mühlenreuter mitmachen – ob Korrekturen zur Geschichte, Ergänzungen zu den Einwohnern oder einfach der beste Blick von der Terrasse.
Feedback per Mail schicken